WINDOWS - Notebook inklusive

 

WINDOWS-Notebook als mobiler Arbeitsplatz

Die Ausbildung findet mit einem persönlichen WINDOWS-Rechner statt, der in die Ausbildungsgebühren integriert ist, keine weiteren Zusatzkosten verursacht und nach der Ausbildung in Ihrem Besitz verbleibt. Quereinsteiger in die BFS 2 (einjährige Variante für Abiturienten in einer eigenen Abiturientenklasse) haben die Wahl zwischen einem Zuschuss von 50% oder Verzicht auf eine Anschaffung.

Wir möchten Sie damit noch besser und praxisnäher auf den Büroalltag in Ihrem zukünftigen Beruf vorbereiten - wo Laptops häufig auf Geschäftsreisen oder in Meetings zum Einsatz kommen. Zudem können Sie mit einem WINDOWS-Notebook Recherchen während des Unterrichts durchführen, Unterrichtsmitschriften (wie später in Konferenzen) anfertigen und Übersetzungsvarianten suchen.

So haben Sie durch ständig wechselnde Stundeninhalte, durch wechselnde Muttersprachler und durch den Einsatz des Notebooks viel Abwechslung im Unterricht. Hinzu kommt eine gute Beherrschung in Textverarbeitung (WORD). So macht es richtig Spaß, sich mit kompetenten und anspruchsvollen Muttersprachlern die Feinheiten einer ausgewählten Fremdsprache zu erschließen und richtig "sicher" in der Sprachbeherrschung und am PC/Mac zu werden.

Lernfeldstrukturierte Didaktik 

Die Didaktik an Berufsfachschulen hat in den letzten Jahren auf neue Herausforderungen der Globalisierung interessante Antworten gefunden, um eine „Neue Lernkultur“ einzuführen, die didaktisch aufbereitete Berufssituationen in den Mittelpunkt stellt. 

Fächerübergreifende Zusammenarbeit von Lehrern mit projektorientierendem, eigenständigen oder exemplarischen Lernen (Handlungsorientierung) 

Lernfeldorientierte, „modulare“ Ansätze (Kurssystem mit Basismodulen; Abfolge von fächerübergreifenden Berufsthemen als „roter Faden“)

Übungsfirmen, die ganzheitlich die Brücke schlagen zwischen realistsischem Kundenwunsch und didaktischem Lernkonzept (integratives Lernarrangement arbeitsorientierter Bildung)

Laptop-Klassen zur arbeitsplatznahen Gestaltung von Unterricht (individuelles Klären von Begriffen, Einüben von Mitschriften, online-Übersetzungen, elektronische Ablage, Sicherheit am PC, Umgang mit Office-Software)

Bereits umgesetzt sind diese neuen Lehrplanansätze für bayerische Wirtschaftsschulen sowie für medizinische Berufsfachschulen. Der gemeinsame Nenner aller drei Ansätze ist die moderne Prozessorientierung in der Didaktik und Methodik berufsorientierten Lernens.

Jedes Lernfeld umfasst dabei zwingend folgende Schritte:
Auftrag – Information – Planung – Entscheidung – Durchführung – Auswertung. Gerade Lernfelder erschließen damit Schlüsselprobleme der Berufsrealität und setzen thematische Schwerpunkte, die den gesamten Lernstoff „modulartig“ strukturieren. Sie bereiten berufsrelevante Situationen didaktisch auf und machen deren Probleme für die Schüler transparent.

Derartige Lernfelder können als selbständige Themenbereiche gesetzt oder aber nur als Abschlussarbeit einer abgestimmten fächerübergreifenden Projektarbeit eingesetzt werden. Aus der Lehrerperspektive einer gezielten Unterrichtsvorbereitung sind hier für jedes einzelne Lernfeld zu klären:

Welche Kompetenzen sollen im jeweiligen Lernfeld besonders entwickelt werden?

Welche Inhalte eignen sich dafür?

Welche Kenntnisse (Fachwissen) müssen dafür vermittelt werden?

Wie können die Lernprozesse methodisch umgesetzt werden? (Methoden, soziale Lernprozesse, Lernkompetenz und Lerntechniken)

Unterrichtsplanung muss vollständige, realitätsnahe Handlungen vorsehen mit eindeutigen Handlungsaufträgen

Gleichwertige Bewertung von punktuellem Prüfungswissen (in Handlungssituationen) und kontinuierlicher Evaluation von Arbeitsprozessen

Der Wechsel von traditionellen Fächerstrukturen zu diesem lernfeldstrukturierten Lehrplan bedeutet ein komplettes Umdenken für Schüler- und Lehrerrolle. Schüler müssen viel eigenständiger lernen und arbeiten, Lehrer viel stärker als Lernbegleiter und Berater denn als Wissensvermittler auftreten. Zudem müssen Lehrer im Team arbeiten und sich untereinander bei der Planung und Durchführung von Lernfeldern eng fächerübergreifend abstimmen.

Literatur:

L. Heimerer / A. Schelten / O. Schießl (Hrsg) (1996), Abschlußbericht zum Fächerübergreifenden Unterricht in der Berufsschule (FügrU), München

Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (Hrsg), (2009) Handreichung Selbstreguliertes Lernen in Lernfeldern, München 2009 

Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (Hrsg), (2011) Handreichung Rechnungswesen kompetenzorientiert unterrichten, München

Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (Hrsg), (2010) Einsatz von Lernsituationen im Fach Betriebswirtschaft (Wirtschaftsschulen)

Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (Hrsg), (2010) Handreichung zum Einsatz von Lernsituationen im Fach Textverarbeitung (Wirtschaftsschulen), München

H. Meyer, Unterrichtsmethoden (132009), Berlin

R. Tenberg (2005), Didaktik des lernfeldstrukturierten Unterrichts: Theorie und Praxis beruflichen Lernens und Lehrens, Bad Heilbrunn

A. Schelzke / D. Mette (2008), Schülerfirmen. Unternehmerisches Denken und Handeln im Spannungsfeld Schule-Wirtschaft, Berlin

 

 

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