WINDOWS - Notebook inklusive

 

WINDOWS-Notebook als mobiler Arbeitsplatz

Die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrepondenten an der WDS findet seit fast 10 Jahren mit einem persönlichen WINDOWS-Rechner statt. Die gesamten Flächen der WDS bieten kostenloses WLAN. Sie erhalten den eleganten WIN-Laptop als Neugerät zu Schuljahresbeginn, das Gerät verbleibt dauerhaft in Ihrem Besitz und kann auch privat genutzt werden. Das Gerät ist im Kurspreis enthalten.

Quereinsteiger in die BFS 2 (einjährige Variante für Abiturienten in einer eigenen Abiturientenklasse) erhalten leihweise ein MacBookAir für eine ganzjährige Nutzung (gegen Kaution von € 100.-).

Wir möchten Sie damit noch besser und praxisnäher auf den Büroalltag in Ihrem zukünftigen Beruf vorbereiten - wo Laptops häufig auf Geschäftsreisen oder in Meetings zum Einsatz kommen. Zudem können Sie mit einem WINDOWS-Notebook Recherchen während des Unterrichts durchführen, Unterrichtsmitschriften (wie später in Konferenzen) anfertigen und Übersetzungsvarianten suchen. Weiterhin werden Sie zusätzlich auch wichtige Teile des ECDL-Computerführerscheins an der WDS ablegen und ein Training für den korrekten Umgang mit dem Internet erhalten.

Natürlich haben Sie über Smartphone und Laptop jederzeit auch direkten Zugang zu Ihren Noten (elektronische Notenverwaltung) sowie zum tagesaktuellen Stundenplan (inkl. täglichen Vertretungsstunden). Alle Ihre Lehrer und Mitschüler sind über diesen elektronischen Campus jederzeit per Email erreichbar. Und Unterrichtsdokumente  von Ihren Lehrern oder Ihren Mitschülern sind jederzeit im elektronischen Campus zugänglich.

So haben Sie durch ständig wechselnde Stundeninhalte, durch wechselnde Muttersprachler und durch den Einsatz des Notebooks viel Abwechslung im Unterricht. Hinzu kommt eine gute Beherrschung in Textverarbeitung (WORD). So macht es richtig Spaß, sich mit kompetenten und anspruchsvollen Muttersprachlern die Feinheiten einer ausgewählten Fremdsprache zu erschließen und richtig "sicher" in der Sprachbeherrschung und am PC/Mac zu werden.

Lernfeldstrukturierte Didaktik 

Die Didaktik an Berufsfachschulen hat in den letzten Jahren auf neue Herausforderungen der Globalisierung interessante Antworten gefunden, um eine „Neue Lernkultur“ einzuführen, die didaktisch aufbereitete Berufssituationen in den Mittelpunkt stellt. 

Fächerübergreifende Zusammenarbeit von Lehrern mit projektorientierendem, eigenständigen oder exemplarischen Lernen (Handlungsorientierung) 

Lernfeldorientierte, „modulare“ Ansätze (Kurssystem mit Basismodulen; Abfolge von fächerübergreifenden Berufsthemen als „roter Faden“)

Übungsfirmen, die ganzheitlich die Brücke schlagen zwischen realistsischem Kundenwunsch und didaktischem Lernkonzept (integratives Lernarrangement arbeitsorientierter Bildung)

Laptop-Klassen zur arbeitsplatznahen Gestaltung von Unterricht (individuelles Klären von Begriffen, Einüben von Mitschriften, online-Übersetzungen, elektronische Ablage, Sicherheit am PC, Umgang mit Office-Software)

Bereits umgesetzt sind diese neuen Lehrplanansätze für bayerische Wirtschaftsschulen sowie für medizinische Berufsfachschulen. Der gemeinsame Nenner aller drei Ansätze ist die moderne Prozessorientierung in der Didaktik und Methodik berufsorientierten Lernens.

Jedes Lernfeld umfasst dabei zwingend folgende Schritte:
Auftrag – Information – Planung – Entscheidung – Durchführung – Auswertung. Gerade Lernfelder erschließen damit Schlüsselprobleme der Berufsrealität und setzen thematische Schwerpunkte, die den gesamten Lernstoff „modulartig“ strukturieren. Sie bereiten berufsrelevante Situationen didaktisch auf und machen deren Probleme für die Schüler transparent.

Derartige Lernfelder können als selbständige Themenbereiche gesetzt oder aber nur als Abschlussarbeit einer abgestimmten fächerübergreifenden Projektarbeit eingesetzt werden. Aus der Lehrerperspektive einer gezielten Unterrichtsvorbereitung sind hier für jedes einzelne Lernfeld zu klären:

Welche Kompetenzen sollen im jeweiligen Lernfeld besonders entwickelt werden?

Welche Inhalte eignen sich dafür?

Welche Kenntnisse (Fachwissen) müssen dafür vermittelt werden?

Wie können die Lernprozesse methodisch umgesetzt werden? (Methoden, soziale Lernprozesse, Lernkompetenz und Lerntechniken)

Unterrichtsplanung muss vollständige, realitätsnahe Handlungen vorsehen mit eindeutigen Handlungsaufträgen

Gleichwertige Bewertung von punktuellem Prüfungswissen (in Handlungssituationen) und kontinuierlicher Evaluation von Arbeitsprozessen

Der Wechsel von traditionellen Fächerstrukturen zu diesem lernfeldstrukturierten Lehrplan bedeutet ein komplettes Umdenken für Schüler- und Lehrerrolle. Schüler müssen viel eigenständiger lernen und arbeiten, Lehrer viel stärker als Lernbegleiter und Berater denn als Wissensvermittler auftreten. Zudem müssen Lehrer im Team arbeiten und sich untereinander bei der Planung und Durchführung von Lernfeldern eng fächerübergreifend abstimmen.

Literatur:

L. Heimerer / A. Schelten / O. Schießl (Hrsg) (1996), Abschlußbericht zum Fächerübergreifenden Unterricht in der Berufsschule (FügrU), München

Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (Hrsg), (2009) Handreichung Selbstreguliertes Lernen in Lernfeldern, München 2009 

Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (Hrsg), (2011) Handreichung Rechnungswesen kompetenzorientiert unterrichten, München

Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (Hrsg), (2010) Einsatz von Lernsituationen im Fach Betriebswirtschaft (Wirtschaftsschulen)

Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (Hrsg), (2010) Handreichung zum Einsatz von Lernsituationen im Fach Textverarbeitung (Wirtschaftsschulen), München

H. Meyer, Unterrichtsmethoden (132009), Berlin

R. Tenberg (2005), Didaktik des lernfeldstrukturierten Unterrichts: Theorie und Praxis beruflichen Lernens und Lehrens, Bad Heilbrunn

A. Schelzke / D. Mette (2008), Schülerfirmen. Unternehmerisches Denken und Handeln im Spannungsfeld Schule-Wirtschaft, Berlin

 

 

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