Sprachen sind für Sie der Schüssel zur Welt? Sie lieben es, sich in neue Themenfelder einzuarbeiten und Expert*in eines Fachgebietes zu sein? Sie sind bekannt für Ihren Hang zur Selbstständigkeit und lieben es an verschiedenen Orten zu arbeiten? Dann sind Sie prädestiniert für den Beruf der Übersetzerin oder des Übersetzers! In der Ausbildung an der Würzburger Dolmetscherschule lernen Sie alle Kompetenzen, die Sie für die moderne, digitale Übersetzungsarbeit benötigen. 



Als Übersetzer*in arbeiten

An der Würzburger Dolmetscherschule lernen Sie beides: Übersetzen und Dolmetschen. Der Unterschied beider Disziplinen ist ganz einfach: Während Sie als Dolmetscher*in das gesprochene Wort in eine andere Sprache übertragen, widmen Sie sich als Übersetzer*in dem geschriebenen Text. Während der Ausbildung entscheiden Sie, ob Sie später als Übersetzer*in, Dolmetscher*in oder in beiden Bereichen arbeiten möchten.

Übersetzen bedeutet mehr, als einzelne Vokabeln von der Ausgangssprache in die Zielsprache zu übertragen. Als Übersetzer*in haben Sie die spannende Aufgabe, die Botschaft eines Textes zu analysieren, zu erkennen und diese dann möglichst nah am Ausgangstext zu übersetzen. Sprachliche Bilder, Redewendungen und Mehrdeutigkeiten müssen von Ihnen als Übersetzer oder Übersetzerin erkannt werden, um das wiederzugeben, was der Autor oder die Autorin des Textes aussagen wollte. Maschinen alleine können das niemals leisten, denn die Übersetzung erfordert Empathie und ein ausgeprägtes Sprachgefühl. Eine Kunst, die Sie in der Ausbildung zum*r Übersetzer*in und Dolmetscher*in an der Würzburger Dolmetscherschule erlernen.

Diese Fähigkeiten brauchen Übersetzer*innen

Ihre Unabhängigkeit ist Ihnen sehr wichtig? Das trifft sich gut: Als Übersetzer*in können Sie von jedem Ort der Welt aus arbeiten und Ihre Zeit teilen Sie sich selbst ein. In diesem abwechsungsreichen Beruf arbeiten Sie vorwiegend freiberuflich. An der WDS schulen wir Sie in Unternehmensführung und Projektmanagement und machen Sie so fit für einen internationalen Beruf mit großer Entscheidungsfreiheit.

Als Übersetzer*in beherrschen Sie mehrere Sprachen orthografisch und grammatikalisch perfekt. In der 1. Fremdsprache (B-Sprache) unterrichten Sie unsere Dozent*innen 20 Stunden wöchentlich über die gesamte Ausbildungszeit hinweg. Die 2. Fremdsprache (C-Sprache) trainieren Sie 6-7 Stunden jede Woche. Begriffe aus Ihrem gewählten Fachgebiet kennen Sie sowohl in ihrer Muttersprache als auch in der Fremdsprache.  In Zeiten der Globalisierung sind Sie in allen Branchen weltweit gefragt, denn mit Ihrer außerordentlichen Sprachkompetenz  verbinden Sie Menschen, Unternehmen und Institutionen über Länder und Kontinente hinweg.

Die Übersetzung eines Textes, also die Übertragung von schriftlichen Aussagen und Formulierungen in eine andere Sprache, erfordert viel Liebe zum Detail. Ist die Formulierung auch wirklich zutreffend? Lässt sich noch ein besserer Ausdruck für ein Wort in der Zielsprache finden? Als Übersetzer*in genießen Sie das Vertrauen Ihres Auftraggebers oder Ihrer Auftraggeberin. Bei Aufträgen zu wichtigen Vertragsunterlagen oder Beschlüssen sind Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit die Grundvoraussetzung für eine sehr gute Übersetzungsleistung. 

Das Wissen um die kulturellen Hintergründe der Autoren von Texten ist von großer Bedeutung bei der Übersetzungsarbeit. Welche Höflichkeitsformen sind bei der Anrede einzuhalten? Welche Formulierungen sind in der Zielsprache zu wählen, um den Adressaten nicht vor den Kopf zu stoßen und trotzdem möglichst nah an den Aussagen des Absenders zu bleiben? Auch in der Korrespondenz, beispeispielsweise mit einem Kunden aus China, sind einige Dinge zu beachten. An der Würzburger Dolmetscherschule ist die Interkulturelle Kommunikation ein fester Bestandteil des Lehrplans.

Texte für ein Pharmaunternehmen in einer anderen Sprache zu erstellen, ist ohne Fachvokabular kaum möglich. Die Übersetzung eines Artikels für ein Fachmedium aus der Luft- und Raumfahrt benötigt großes sprachliches Know-how aus diesem Bereich. An der Würzburger Dolmetscherschule spezialisieren Sie sich deshalb auf ein Fachgebiet. Sie haben die Möglichkeit zwischen den Fachgebieten Naturwissenschaften/Medizin, Wirtschaft und Technik zu wählen und sich später als Expert*in einen Namen zu machen.


Die Arbeitsfelder von Übersetzer*innen sind äußerst vielseitig

Fachübersetzer*in

Fachübersetzer*in

Als Fachübersetzer*in widmen Sie sich Fachtexten aus allen möglichen Branchen. Bereits in der Ausbildung entscheiden Sie sich für einen Fachbereich, den Sie vertiefen möchten. An der Würzburger Dolmetscher Schule haben Sie die Wahl zwischen den Bereichen Naturwissenschaften/Medizin, Technik und Wirtschaft. Ihre fundierten Fachkenntnisse machen Sie zu einem wertvollen Mitarbeiter, einer wertvollen Mitarbeiterin für international agierende Unternehmen, wissenschaftliche Institutionen und länderübergreifende politische Gremien.

Literaturübersetzer*in

Als Liebhaber*in literarischer Werke streben Sie vielleicht das Übersetzen von Romanen, Theaterstücken, Filmen und Hörspielen an. Hier spielt eine feinsinnige Herangehensweise an die künstlerisch geprägten Texte eine große Rolle. Die Liebe und das absolute Gefühl für die Zielsprache sind bei literarischen Texten besonders wichtig. Das Übersetzen ist hier keine sachliche Tätigkeit, sondern eine Herzensangelegenheit.

Konferenzübersetzer*in

Konferenzübersetzer*in

Konferenzübersetzer*innen bewegen sich auf internationalen Treffen von Fachleuten aus einer bestimmten Branche. Diese Art von Übersetzungen sind sehr interessant, da Sie viele verschiedene Menschen kennenlernen und immer wieder neue Inhalte in kurzer Zeit auf Sie zukommen. Als Konferenzübersetzer*in scheuen Sie sich nicht davor, Reden, Beschlüsse oder andere wichtige Schriftstücke innerhalb kürzester Zeit zu übersetzen.


Übersetzer*innen – Profis im Umgang mit digitalen Tools

Übersetzer*innen sind heute nicht nur in verschiedenen Sprachen fit, sondern auch in Sachen digitaler Tools zur Unterstützung komplexer Übersetzungsaufträge echte Profis. Die Würzburger Dolmetscherschule ist einer der Vorreiter, wenn es um die Anpassung und Weiterentwicklung von digitalen Arbeitswelten geht. Übersetzer*innen arbeiten heute mit Translations-Memory-Systemen, die sie bei der professionellen Texterstellung unterstützen.

Berufsalltag – wie und wo arbeiten Übersetzer*innen?

Übersetzer*innen arbeiten vorwiegend freiberuflich. Meistens gehören Sie einer Bürogemeinschaft an oder schließen sich in Netzwerken für Freiberufler*innen zusammen. Solche Gemeinschaften bieten viele Vorteile für Übersetzer*innen und Unternehmen. Da Übersetzer*innen nach dem 4-Augen-Prinzip arbeiten – einer übersetzt, ein anderer liest Korrektur – ist ein Netzwerk oder eine Bürogemeinschaft das Mittel der Wahl. Unternehmen haben dadurch einen großen Pool an kompetenten Fachübersetzer*innen zu vielen verschieden Brachen und Themen.