Berufe mit Fremdsprachen (Übersicht)

Arbeitsplätze für Fremdsprachenberufe

Wo werden Berufe mit Sprachen heute benötigt - und welcher Arbeitsplatz passt eigentlich zu mir? In jedem Fall gilt: Fremdsprachenberufe sind branchenunabhängig wie kaum ein anderer Beruf. 

Traumberufe

Es gibt unzählige Antworten auf die Frage "Beruf mit Sprachen"? - ob als praxisnahe Ausbildung oder als theoriebetontes Studium. Die neuesten Tendenzen ergänzen eine längere Ausbildung durch einen einjährigen top-up-Bachelor oder Master.
Und immer beliebter wird bei einer Berufstätigkeit die Kombination aus Teilzeit in Festanstellung mit freiberuflicher Tätigkeit - so kombinieren Sie die Sicherheit eines Festvertrags mit der Flexibilität und Unabhängigkeit einer Freiberuflichkeit.

Uni und/oder Ausbildung?

Einerseits werden akademische Abschlüsse (Bachelor, Master) zum neuen Standard auch bei beruflichen Ausbildungen. Andererseits haben klassische Berufsausbildungen den großen Vorteil, dass sie praxisnah sind und von Unternehmen seit vielen Jahren geschätzt sind.
Die WDS trägt diesen neuen Tendenzen Rechnung und kombiniert für Sie Berufsausbildungen mit akademischen Abschlüssen - zum "Fachübersetzer B.A." (mit integrierter Berufsausbildung zum staatlich gepr. Übersetzer/Dolmetscher) und zum "B.A. International Business Communication" (mit zwei integrierten Ausbildungsprofilen zum Europasekretär ESA). Das Beste aus zwei Welten ... 

Sprachen in Studium und Ausbildung

Die Sprachstandards mit Muttersprachlern sind auf beiden Wegen hoch - aber die Schwerpunkte werden anders gesetzt. 

Der Sprachunterricht am Gymnasium hat nur wenig mit einem theoretischen Hochschulstudium Fremdsprachen gemeinsam. Sprachkenntnisse sind zwar eine notwendige Grundlage und werden an der Uni weiter vertieft. Aber im Mittelpunkt des Studiums steht die theoretische Beschäftigung mit der gewählten Sprache (Linguistik) und ihrer Literatur (Literaturwissenschaft). Viel selbständige Arbeit in Bibliotheken und in Seminaren (Referate) ist daher notwendig, um sich Primärliteratur (Romane) und Sekundärliteratur (wissenschaftliche Bücher und Aufsätze) anzueignen. 

In praxisnahen Ausbildungen mit Fremdsprachen (etwa mit dem Berufsziel Übersetzer/Dolmetscher oder Europasekretär) zählt die perfekte Sprachbeherrschung. Eine Übersetzung zwingt nämlich zur exakten Wortwahl und nicht zur Umschreibung. Sprachpräzision und der Mut zum Sprechen sind daher eine der wichtigsten Merkmale bei Sprachenausbildungen. Der zweite wesentliche Unterschied zum Studium ist die Ausrichtung an Geschäfts- und Fachsprache. Bei der Fach-Übersetzung muss präzise der einzelne Begriff auf seinen korrekten fachlichen Gebrauch hinterfragt werden. 

Lernumfeld  

In den Sprachenausbildungen an der WDS liegen die Bestehensquoten mit etwa 85-100% deutlich über jenen in universitären Studiengängen. 

Bei Studienabbrüchen an Universitäten liegen die Gründe meist nicht am Studienfach, sondern an den Hochschulstrukturen allgemein: kein geregelter Tagesablauf mit vielen Ablenkungen, unpersönliche Studienstrukturen mit wechselnden Studenten in Seminaren, unklare Berufsaussichten, Noteneinbrüche trotz früherer guter schulischer Leistungen, unbetreutes Lernen sowie langweilige Theoriediskussionen.

Der Unterschied zwischen schulischer Ausbildung und universitärem Studium beim Lernumfeld liegt also insbesondere am Rahmen einer privaten Bildungseinrichtung wie der WDS:

  • das Lernen im festen Klassenverband mit einem gut strukturierten Stundenplan, der nachmittags auch Raum für einen Nebenjob läßt
  • eine - auch im Vergleich zum Gymnasium - sehr überschaubare Schulgröße "zum Wohlfühlen" mit etwa 350 Schülern und Studierenden in 18 Klassen und eine größere Vergleichbarkeit mit den Lernerfahrungen aus der Schulzeit
  • ein freundlicher und persönlicher Umgangston zwischen Studierenden und Lehrkräften sowie jederzeit "offene Türen" in der Verwaltung
  • klare Prüfungsanforderungen, kontinuierliche Leistungserhebungen (Schulaufgaben) im Schuljahr sowie schulische Versetzungsregelungen schaffen Transparenz und Lernmotivation 
  • ein akademischer Bachelor-Abschluss ist als Option möglich, ein Verzicht ermöglicht aber alternative anerkannte Abschlüsse - also in jedem Fall einen Berufsabschluss ohne Zeitverlust

Fachsprachen 

Zahlreiche universitäre Studiengänge sehen ein begleitendes Sprachenstudium in der Studienordnung vor. Selten werden jedoch fachsprachliche Aspekte in der Fremdsprache vertieft - meist ist allgemeine Kommunikationsfähigkeit wichtiger als begriffliche Sprachpräzision. Auf Kongressen und in Meetings macht dies später einen deutlichen Unterschied.

Die Beherrschung von unternehmensbezogener Fachsprache in der Fremdsprache (ob Naturwissenschaften/Medizin oder Wirtschaft) macht auf dem Arbeitsmarkt einen entscheidenden Unterschied bei Bewerbungen. Mit englischen oder spanischen Fachübersetzungen arbeiten Sie in allen Ausbildungen (auf unterschiedlichem Niveau) an zweisprachigen Begrifflichkeiten aus der Wirtschaft und an deren interkultureller Vergleichbarkeit. Hier geht es um die Fähigkeit, aktuelle Texte aus der Fachpresse mit entsprechendem Fach- und Hintergrundwissen zu übertragen. Handels- und Geschäftskorrespondenz (zweisprachig) ist fester Bestandteil aller Ausbildungen, weil Unternehmen diese spezifische Form der Sprachkompetenz bei Fremdsprachenexperten voraussetzen. 
 

Lösung: Kombination statt Alternative

Warum zuerst eine Ausbildung absolvieren und dann noch ein universitäres Studium  anschließen? In den Bachelor-Studiengängen, die die WDS in Kooperation mit namhaften deutschen Fachhochschulen anbietet, steht weiterhin die praxisorientierte Ausbildung im Vordergrund. Ihre Leistungen werden jedoch auf ein deutsches Bachelorstudium angerechnet und eröffnen Ihnen innerhalb eines Zusatzjahres einen akademischen Abschluss - perfekt aufeinander abgestimmt und "aus einer Hand". Sie entscheiden aber selbst und schrittweise über das Niveau, das Sie erreichen wollen, und haben in jedem Fall einen Berufsabschluss "in der Tasche", auch wenn Sie auf den akademischen Titel verzichten wollen.

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