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Europasekretärin Sabine Mantel
"Durch die Ausbildung an der WDS erlangt man ein sehr breit gefächertes Spektrum an verschiedenen Fähigkeiten, das vor allem heutzutage, sowohl in der Industrie als auch in Staatsberufen, sehr gefragt ist."

Mein Name ist Sabine Mantel.
Ich habe im Zeitraum von 09/2006 – 07/2008 die Ausbildung zur Europasekretärin an der WDS absolviert.

Während meiner Zeit an der WDS habe ich viele nützliche Dinge für meinen heutigen Beruf gelernt.
Vor allem der Unterricht in den drei Fremdsprachen (Englisch, Französisch und Spanisch) und in den Wirtschaftsfächern hat mir sehr viel gebracht, um heute im Beruf effektiv arbeiten zu können.

Das zur Ausbildung gehörende Pflichtpraktikum absolvierte ich beim Automobilzulieferer F. S. Fehrer Automotive GmbH, in der Vertriebsabteilung für ausländische Kunden. Hier konnte ich bereits nach einem guten halben Jahr unter Beweis stellen, was ich mir schon alles in dieser kurzen Zeit an der WDS an kaufmännischem Know-how und Sprachfertigkeit angeeignet hatte.

Durch das Praktikum bei Fehrer ergab sich für mich auch die Möglichkeit auf einen Nebenjob in der Firma, welcher letztendlich zu einer Festanstellung nach Ende meiner Ausbildung an der WDS führte.

Leider musste ich bereits nach einem Jahr bei Fehrer der Wirtschaftskrise ins Auge blicken. Wegen des allgemeinen Stellenabbaus, vor allem in der Automobilindustrie, wurden auch bei Fehrer Stellen gestrichen. Daher musste ich mich neu orientieren und fand schließlich, in einem nahtlosen Übergang eine Stelle im öffentlichen Dienst am Universitätsklinikum Würzburg.

Jetzt arbeite ich als Sekretärin für die leitende Professorin der experimentellen Anästhesie. Die Stelle bekam ich schlussendlich nicht einfach so, sondern vor allem wegen meiner Ausbildung als Europasekretärin.

Durch die Ausbildung an der WDS erlangt man ein sehr breit gefächertes Spektrum an verschiedenen Fähigkeiten, das vor allem heutzutage, sowohl in der Industrie als auch in Staatsberufen, sehr gefragt ist.

Beim Umgang mit Erasmusstudenten aus ganz Europa und verschiedensten Kooperationspartnern in einer Menge von Projekten, kann ich heute sowohl die Sprachen, als auch die betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Kenntnisse sehr wohl einsetzen, die ich in nur zwei Jahren beigebracht bekommen habe.

Ich würde jederzeit wieder die gleiche Entscheidung nach dem Abitur treffen und eine Ausbildung als Europasekretärin beginnen.
Nur auf die leichte Schulter nehmen, sollte man diese Ausbildung nicht!
Man muss sich wirklich auf die Unterrichtsinhalte konzentrieren und konsequent mitarbeiten und am Ball bleiben. Denn in den nur zwei Jahren der Ausbildung ist eine sehr große Menge an Lehrstoff zu bewältigen, den man nicht einfach mal so auf die schnelle nachholen oder überfliegen kann!