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Staatlich geprüfte/r Euro-Korrespondent/in

Seit 1993 bildet die Würzburger Dolmetscherschule Absolventen der Berufsfachschule in einem Aufbaujahr "europatauglich" aus. Der Erfolg eines Unternehmens auf Auslandsmärkten hängt nicht nur von ökonomischen Faktoren ab, sondern auch von den kommunikativen Fähigkeiten der Mitarbeiter, der Kenntnis landesspezifischer Werte und Normen und der Sensibilität gegenüber Erwartungen und Sitten fremder Kulturen.

Die Teilnehmer an der Ausbildung zum Euro-Korrespondenten erwerben in nur einem Jahr die für solche anspruchsvolle Tätigkeiten erforderlichen Kenntnisse und verbessern damit ihre ohnehin schon guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Die Ausbildung zur Euro-Korrespondentin setzt deshalb bereits gute Fremdsprachenkenntnisse in Englisch und (weniger ausgeprägt) in Französisch voraus. Die einjährige Ausbildung zur Euro-Korrespondentin ist daher nicht nur für Fremdsprachenkorrespondentinnen mit staatlichem Abschluss interessant, sondern auch für sprachinteressierte Abiturienten, die nach dem Abitur innerhalb eines einzigen Jahres einen staatlich anerkannten Berufsabschluss erwerben wollen.

Neben dem vertiefenden Sprachentraining in diesen zwei Fremdsprachen erhalten Sie auch ergänzenden Unterricht in allgemeiner Wirtschaftslehre, Außenwirtschaft und Rechnungswesen (insgesamt 10 Wochenstunden, siehe auch Ausbildungsübersicht). Sie beherrschen nach Abschluss der Ausbildung die Sprachen Englisch und Französisch/Spanisch allgemeinsprachlich und als Wirtschafts- und Geschäftssprachen gleichwertig gut - sowohl schriftlich als auch mündlich - und haben ein gutes Grundverständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge, die Ihnen auch das Verständnis betrieblicher Abläufe erleichtern werden.

Ergänzen können Sie Ihre Qualifikation durch ein freiwilliges Ablegen der wirtschafts- und handelssprachlichen Prüfungen der London Chamber of Commerce and Industry LCCI und der Chambre de Commerce et d'Industrie de Paris CCIP, die beide von der Würzburger Dolmetscherschule als anerkanntes Prüfungszentrum im eigenen Hause abgenommen werden dürfen.

Ausbildungsübersicht

Das Aufbaujahr für Euro-Korrespondenten bietet die Möglichkeit,

  • die ursprünglich zweite Fremdsprache als Hauptsprache abzuschließen
  • und die im ersten Ausbildungsabschnitt erworbenen Kenntnisse in Fachkunde Wirtschaft zu vertiefen.

Wichtiger Bestandteil der Ausbildung sind Betriebsbesichtigungen und Informationen über die Praxis in verschiedenen Betrieben. 

In der Ausbildung zum Euro-Korrespondenten belegen die Teilnehmer in der Sprache die gleichen Fächer, die sie vorher im zweiten Jahr der Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten absolviert haben. (s. Stundentafel der BFS). Befreit sind sie von der Teilnahme in Textverarbeitung (dafür wird ein Kurs in Tabellenkalkulation eingeführt) sowie von Deutsch. Das zusätzliche Belegen einer weiteren zweiten Fremdsprache ist aus zeitlichen Gründen nicht möglich.

Zusätzlich zur Sprache sind folgende Fächer Pflicht:

Allgemeine Wirtschaftslehre. In diesem Fach liegen die Schwerpunkte auf den Bereichen Volkswirtschaft, Absatz, Warenbeschaffung und Lagerhaltung, Produktion, Investitionen und Finanzierung sowie Personalwesen.

Außenwirtschaft. Da für die deutsche Wirtschaft der Außenhandel von großer Bedeutung ist (wir sind immer noch sog. "Exportweltmeister"), sollen die Teilnehmer durch dieses Fach in die Lage versetzt werden,  Außenhandelsgeschäfte abzuwickeln. Themenschwerpunkte sind hier Anbahnung und Absicherung von Außenhandelsgeschäften, Transportwesen, Verträge sowie Finanzierung und Kalkulation.

Rechnungswesen. Hier erwerben die Teilnehmer Kenntnisse im Wirtschaftsrechnen und in der Finanzbuchhaltung. Außerdem wird mit einer Finanzbuchhaltungssoftware gearbeitet, damit sich die Absolventen später im Beruf leichter in ähnliche Systeme einarbeiten können.

Einschreigebühr: 60 €

Schulgeld: Jahresbetrag 2424,-- € (ab Schuljahr 2011/12  2.880,-- € (mit MacBook)

bei Ratenzahlung pro Monat 202,-- € (240,-- €)

Der vom bayerischen Staat gewährte Schulgeldersatz ist hier bereits eingerechnet.

 

"Vor allem was Fachübersetzungen anbelangt, wurden wir bestens auf das Niveau der Uni vorbereitet. Auch wenn die Zeit an der WDS nicht immer leicht war, so war es doch eine ausgezeichnete Vorbereitung".

"Diese Stelle habe ich nur aufgrund der Berufserfahrung in einer vergleichbaren Position und des guten Rufes der Dolmetscherschule sowie den Erfahrungen, die man mit Absolventen der Schule gemacht hat, bekommen..."


"Wenn man in den drei Jahren Ausbildung immer am Ball bleibt und konsequent mitarbeitet, ist man gut für die Zukunft im Beruf gewappnet. Ich kann die Ausbildung an der Fachakademie nur empfehlen!"

" ... ich bin heute froh, mich für diese Ausbildung entschieden zu haben."