Ausbildung Euro-Management-Assistent/in
Voraussetzung:
Dauer:
Abschluss:
Kosten:
Beginn:
Traumberuf Euro-Management-Assistent
Der Euro-Management-Assistent ist ein Wirtschaftsberuf mit zwei intensiven Fremdsprachen (insgesamt 11h/Woche) - vermittelt also zugleich breites kaufmännisches und sprachliches Wissen. Ergänzt wird dieses Profil noch durch umfassendes IT-Wissen. EMA ist also eine Ausbildung, die gleichzeitig auf 3 Beinen steht!
Personaldienstleister werden Ihnen immer wieder bescheinigen, dass die Kombination aus hochwertigen Fremdsprachenkenntnissen und breitem kaufmännischen und IT-Wissen auf dem Arbeitsmarkt unschlagbar ist - weil Unternehmen heute nur selten Mitarbeiter finden, die diese Bereiche in einer Person vereinen.
Zukunftssicherer ist daher kaum eine Ausbildung denkbar - zumal sie auch hervorragende berufliche Entwicklungsmöglichkeiten zum Betriebs- oder Fachwirt, zur BOS (Fachabitur) und zur Uni eröffnet. Damit ist eines gleich vorweg gesagt: Der "EMA" ist eine moderne, anspruchsvolle Ausbildung, in der am Ende in 10 Fächern eine 90-120minütige, staatliche Prüfung abgelegt werden muss.
Vorteile für Realschüler
Für Schüler mit mittlerer Reife wird der bisherige Schulstoff systematisiert und erheblich vertieft, so dass Sie zukünftig Ressortverantwortung auch in internationalen Kontexten anstreben können. Die Ausbildung ist daher geeignet sowohl für gute Realschüler aus dem kaufmännischen als auch sprachlichen Zweig.
Einer betrieblich-kaufmännischen Lehre als Alternative ist der "EMA" gleich dreifach überlegen:
- EMA vermittelt im Vergleich anspruchsvollere und vertieftere Kenntnisse in zwei Fremdsprachen incl. Wirtschaftsfremdsprachen
- die Fächer des EMA versuchen ein Unternehmen aus der Leitungsperspektive darzustellen und nicht aus der Sicht des einzelnen, untergeordneten Arbeitsplatzes aus zu sehen
- EMA umfasst in einem dichten Lernprogramm nur zwei Jahre Ausbildungszeit. Zudem erfolgt ein späterer Berufseinstieg in einem Unternehmen als voll ausgebildeter Mitarbeiter "auf Augenhöhe" mit den dortigen Mitarbeitern und Kollegen.
- Wer Französisch als Zweitsprache mit Vorkenntnissen weiterführt, kann zudem die Sprachprüfung der Pariser Handelskammer in Wirtschaftsfranzösisch ablegen, da die WDS anerkanntes Prüfungszentrum ist.
Vorteile für Abiturienten / Studienabbrecher
Für Abiturienten ist die Ausbildung auch als Vorbereitung für ein späteres Studium geeignet, weil sie geschäftsbezogene Englisch- und Zweitsprachenkenntnisse und zugleich jene praxisnahen kaufmännischen und IT-Zusammenhänge vermittelt, die an der Universität in einem BWL-Studium meist zu kurz kommen - in der Berufspraxis später jedoch dringend benötigt werden.
Bisherige BWL-Studenten, die ihr Studium nicht weiterführen wollen, können nach einem Aufnahmetest bereits ins 2. Studienjahr aufgenommen werden und innerhalb von nur einem Jahr zu einem staatlich anerkannten Berufsabschluss gelangen und hier ihre an der UNI erworbenen BWL-Kenntnisse sinnvoll einbringen.
Auslandsstipendium
Der internationalen Ausrichtung entsprechend können EMA-Schüler nach dem 1. Schuljahr ein Brüsseler Auslandsstipendium über die WDS beantragen. Damit können Sie in den Sommerferien für 4 Wochen nach England, Irland, Frankreich oder Spanien gehen und dort nicht nur Ihre Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch Berufspraxis sammeln. Die WDS vermittelt auf Wunsch Arbeitgeber und Unterkunft über Partner vor Ort. Dies macht einen hervorragenden Eindruck in Ihren zukünftigen Bewerbungsunterlagen!
Fremdsprachen und Deutsch
- Englisch (mit Wirtschaftsenglisch):
Gesprächssituationen des Berufslebens, wirtschaftskundliche Sachthemen, Handelskorrespondenz, Auslandskunde sowie Handels- und Betriebswirtschaftslehre in der Fremdsprache
- Französisch (nur für Fortgeschrittene) oder Spanisch (nur für Anfänger):
Erwerb erweiterter Basiskenntnisse, Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die zu einer Verständigung in verschiedenen, auch über den Bereich des Alltagslebens hinausgehenden Kommunikationssituationen nötig sind.
- Deutsch und Sozialkunde:
Protokolltechnik, Stil
kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Fächer
Wirtschaftsmathematik:
z.B. Wirtschaftsrechnen (z.B. Kontokorrent-, Termin- und Wertpapierrechnung); Finanzmathematik (Zins- und Investitionsrechnung, Renten- und Tilgungsrechnung), Nutzung von Statistiken als Entscheidungs- und Kontrollmittel der Unternehmensführung
Volkswirtschaftslehre:
z.B. Wirtschaftskreislauf, Sozialprodukt und Volkseinkommen, Markt und Preis, Geld und Währung, Konjunktur und Außenwirtschaft.
Bürokommunikation:
Arbeitsplatzgestaltung; Posteingang- und Ausgang; Reprographie; schriftliche, mündliche und elektronische Kommunikation, Informationsspeicherung, Vor- und Nachbereitung von Geschäftsreisen sowie Terminplanung und -überwachung.
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre:
z.B. rechtliche Rahmenbedingungen, die Unternehmung, Zahlungsverkehr, Material- und Produktionswirtschaft, Marketing, Personalwesen und Steuern.
Außenwirtschaftslehre:
z.B. Auftrags-, Versand- und Transportabwicklung im Auslandsgeschäft, Zahlungsverkehr, Zahlungssicherung und Finanzierung im Auslandsgeschäft, Exportmarketing sowie internationales Vertragsrecht
Rechnungswesen:
z.B. Buchführung in der Industrie, Jahresabschluss, Buchführung im Großhandel, Außenhandel sowie industrielle Kosten- und Leistungsrechnung.
Datenverarbeitung und Organisation
Textverarbeitung, z.B. WORD, EXCEL, POWERPOINT, ACCESS sowie Einführung in LEXWARE. Grundlagen der Organisation, Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation eines Unternehmens sowie Projektmanagement.







